13.02.2012 0

Wirtschaft: Region und Gemeindeverbund schließen finanzstarke Partnerschaft / Ziel: nachhaltige Konkurrenzfähigkeit

Sophia Antipolis soll zu europäischer Vorzeigeregion werden

Mit ihrer Unterschrift besiegelten heute Morgen der Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur (PACA), Michel Vauzelle, und der Präsident des Gemeindeverbundes Communauté d'Agglomération Sophia Antipolis (CASA), Jean Leonetti, eine Partnerschaft zur weiteren Entwicklung des Großraums Sophia Antipolis. Die Region steuert innerhalb von fünf Jahren 24 Millionen Euro bei zu zahlreichen Projekten, die das Gebiet unter anderem international konkurrenzfähiger machen sollen.

Unterschrift
Mit ihrer Unterschrift besiegelten heute Morgen der Präsident der Region PACA, Michel Vauzelle (l.), und der Präsident des Gemeindeverbundes CASA, Jean Leonetti, eine Partnerschaft. Foto: AS

Zu den mehr als 30 Haupt-Projekten zählen teils bereits begonnene oder sogar vollendete Vorhaben wie der Bau des Freizeitbades Nautipolis in Valbonne und die Einrichtung einer Schnellbuslinie (Bus à haut niveau de service) zwischen Antibes und dem Technologiepark Sophia Antipolis.

Grundsätzlich solle die Attraktivität des Großraums Sophia-Antipolis, zu dem 16 Gemeinden zwischen Caussols im Norden und Antibes und Villeneuve-Loubet im Süden zählen, nachhaltig gesichert werden. Dazu zählt allgemein die Verbesserung der Lebensqualität der knapp 200.000 Einwohner inklusive einer verbesserten Verkehrssituation, eine Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und des (sozialen) Wohnungsbaus sowie Kriminalitätsprävention und die Investition in verschiedene kulturelle Projekte.

„CASA-Städte wie Valbonne, Antibes oder Biot zählen sicherlich nicht zu den ärmsten“, sagte der Präsident der Region PACA, Michel Vauzelle, heute vor zahlreich erschienenen Bürgermeistern, CASA- und Regional-Vertretern. Er betonte, wie sehr er diesen Landstrich schätze mit seinem besonderen Klima und touristischen Trümpfen. Dennoch gebe es auch Schwachstellen wie vor allem mangelnden bezahlbarer Wohnraum für Arbeitnehmer oder den übersättigten Verkehr.

Mit Blick auf Europa gelte es, die Communauté d'Agglomération Sophia Antipolis im Vergleich zu anderen Ballungsgebieten konkurrenzfähiger zu machen, so CASA-Präsident Jean Leonetti. Er wolle dazu internationale Vorbilder heranziehen, ohne sie zu kopieren: „Wir müssen eine intelligente Synthese finden.“

Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen im Gemeindeverbund CASA beträgt 180 Millionen Euro.

Herz der CASA ist der Parc International d'Activités de Sophia Antipolis, Europas größter Technologiepark. Mehr als 1400 Unternehmen aus aller Welt sind hier angesiedelt mit mehr als 30.000 Angestellten unter anderem im Bereich Informationstechnologien und Medizin, außerdem rund 6000 Studenten und Forscher.

AS 

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